
Einer deutschen Studie zu Folge kaufen und lesen immer mehr Erwachsene Kinderbücher.
Woran liegt das? Ist es wirklich eine Folge von "Harry Potter" & Co.? Hängt das Phänomen mit dem 100. Geburtstag von Astrid Lindgreen zusammen?
Unsere absurdischen Reporter sind der interessanten Frage nachgegangen:
"Warum lesen immer mehr Erwachsene in Kinderbüchern?"
A) Kinderbücher beinhalten viele Bilder
B) Kinderbücher sind einfach geschrieben
C) Kinderbücher sind gross geschrieben
D) Kinderbücher beinhalten fantastische Geschichten
E) Erwachsene lieben kurze Sätze
Eigentlich finden Erwachsene das Umfeld der Boulevardpresse in Kinderbücher wieder. Sensationsgeschichten wie "Der Stuwwelpeter", der sich als Revoluzzer gegen das Establishment wehrte oder "Pippi Langstrumpf", die sämtliche Normen brach. Auch andere Helden wir "Max und Moritz", "Karlson vom Dach" und "Peter Pan" könnten auch in der heutigen Boulevardpresse erscheinen:
"Wehrlose Einsiedlerin (79 Jahre) von Geschwisterbande (9 und 11) im Ofen verbrannt!" als Untertitel für "Hänsel und Gretel". Oder "Staatlich sanktionierte Tierquälerei! Förster O. aus E. (54 Jahre) setziert am lebenden Wolf!" als Schlagzeile für die Befreiung der Grossmutter aus "Rotkäppchen".
Wenn die Erwachsenen also immer mehr zu Kinderbüchern greiffen, müssen wir uns nicht wundern. Das ist absolut normal, denn die Medien haben da ein Monster geschaffen...
...Kleinkinder die Kafkas "Verwandlung", Leo Tolstois "Krieg und Frieden" oder Thomas Manns "Buddenbrocks" lesen sind die Folge!
Sir Joe - "Wenn höt ned schpensch, denn schpensch!"